Auf der Lorrainebrücke wurden provisorische Schutzzäune installiert. Der Hintergrund dieser Massnahmen ist folgender: Nach der Installation der Schutznetze an der Kirchenfeld- und Kornhausbrücke 2015 ging die Zahl der Suizide und Suizidversuche von Hochbrücken in der Stadt Bern merklich zurück. Anfang 2024 jedoch stiegen die Zahlen insbesondere an der Lorrainebrücke leider jäh wieder an. Tiefbau Stadt Bern hat deshalb im Auftrag des Gemeinderats im Sinne einer Notmassnahme Schutzzäune auf der Brücke installiert. Die Zäune sind mit Stacheldraht gesichert und deshalb ist entlang der Brüstung Vorsicht geboten ist – insbesondere für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen.
Die provisorischen Schutzzäune bleiben solange bestehen, bis ein definitiver Brückenschutz realisiert werden kann. Die entsprechenden Projektierungsarbeiten wurden bereits aufgenommen. Da eine Baubewilligung sowie ein Kredit beim Stadtrat erforderlich sind, rechnet die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün mit einer Realisierung frühestens ab Herbst 2027.
